Aus­stel­lun­gen

Aus­zu­bil­den­de des Inter­na­tio­na­len Zen­trums für Tanz erstel­len in Koope­ra­ti­on mit dem Stadt­mu­se­um Tübin­gen Aus­stel­lun­gen. Die Aus­stel­lung ist zugleich die Modul­prü­fung in Tanz­ge­schich­te im Rah­men der Berufs­aus­bil­dung Büh­nen­tanz.

bis­he­ri­ge Aus­stel­lun­gen

Bal­lett unterm Haken­kreuz

Tanz in der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus

Die Aus­stel­lung beleuch­tet die bis­her noch wenig auf­ge­ar­bei­te­te Lage des Büh­nen­tan­zes wäh­rend des Natio­nal­so­zia­lis­mus aus zwei Per­spek­ti­ven: Neben der wis­sen­schaft­li­chen Auf­ar­bei­tung wird die­se Zeit durch die Augen zwei­er Bal­le­ri­nas gese­hen. Chris­ta Stey­er und Yvon­ne von Sol­ti wur­den damals von der­sel­ben Leh­re­rin aus­ge­bil­det und tanz­ten an der Staats­oper Ber­lin. Bei­de haben eine Anbin­dung nach Tübin­gen.

Die Aus­stel­lung war von 14.8. bis 28.9.2014 in der Stra­ßen­vi­tri­ne des Tübin­ger Stadt­mu­se­ums zu sehen.

Pres­se­stim­men:
a) Tübin­ger Wochen­blatt
b) Reut­lin­ger Gene­ral-Anzei­ger
c) Schwä­bi­sches Tag­blatt

Schuh­Werk

— wor­auf der west­li­che Büh­nen­tanz fußt

Die Geschich­te des Büh­nen­tan­zes wird anhand von Schu­hen erzählt, die die Ent­wick­lung von der höfi­schen Tanz­kul­tur über das klas­si­sche Bal­lett und vom afri­ka­ni­schen Tanz über afro­ame­ri­ka­ni­sche Wei­ter­tra­die­run­gen hin zu aktu­el­len, hybri­den Tanz­sti­len nach­voll­zieh­bar machen. In die­sem Koope­ra­ti­ons­pro­jekt loten Aus­zu­bil­den­de von Inz­Tanz die Geschich­te von Bal­lett, Hip­Hop und Modern Dance aus.

Mini-Work­shops bie­ten die Mög­lich­keit, die Welt des Büh­nen­tan­zes am eige­nen Leib zu erle­ben: Wie fühlt es sich an, als Lud­wig XIV. zu tan­zen oder als schwar­zer Jugend­li­cher auf der Stra­ße eines New Yor­ker Ghet­tos? Gemein­sam kann man ver­schie­de­ne ein­fa­che Tanz­schrit­te aus unter­schied­li­chen Zei­ten und Kon­tex­ten erler­nen. Auch ste­hen Schu­he zur Ver­fü­gung, die den in der Vitri­ne aus­ge­stell­ten gli­chen: Die­se kön­nen von Nahem betrach­tet und anpro­biert wer­den.

Die Aus­stel­lung war von 10.8. bis zum 30.9.2013 in der Stra­ßen­vi­tri­ne des Tübin­ger Stadt­mu­se­ums zu sehen.